Destination -- Kappadokien
Kappadokien

Einstieg in eine andere Welt
Die Riesenpilze und Feenkamine, die im Zentrum Anatoliens aus dem Boden ragen, verleihen dieser Skulpturenlandschaft ihr märchenhaftes Aussehen. Die über die Jahrtausende von Wind, Wetter und reger Vulkantätigkeit geschaffene Naturkulisse ist einzigartig auf der Welt, fernab von den gut frequentierten Badezielen an den Küsten der Türkei. Schon der französische Forscher Paul Lukas, der 1712 diese Region Zentralanatoliens besuchte, schrieb: „Ich bin schon weit gereist, aber etwas ähnliches habe ich noch nie gesehen...“. Und sogar Umberto Ecco ließ sich von Kappadokiens Zauber für seine Werke inspirieren.


Dieses organische Gesamtkunstwerk wurde 1985 von der Unesco als Welt Natur- und Kulturerbe ausgewiesen. Die Menschen, die hier über die Jahrhunderte lebten, haben die Landschaft Kappadokiens ausgehöhlt und untergraben. So sind im Laufe der Geschichte Wohnhöhlen und Höhlenkirchen entstanden, die ein stilles Zeugnis der menschlichen Kreativität und Baukunst ablegen. In der Töpferstadt Avanos wird heute noch das uralte Spiel mit der Erde fortgesetzt.

Ein Sonnenuntergang in dieser bizarren Landschaft ist ein unvergesslicher Anblick und versetzt den Betrachter immer wieder in kindliches Staunen. Nirgendwo ist die Türkei schöner und faszinierender!

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